Meine Diplomarbeit neigt sich dem Ende, und ich hab etwas mehr Zeit das Leben auch wieder intensiv zu genießen. Und eines wird mir dabei zunehmend klarer:

Das große Glück, das über den Moment hinaus geht, gibt es nicht! Aber das kleine Glück wartet an jeder Ecke und zu jedem Augenblick auf uns. Wir müssen es nur als solches erkennen, warnehmen und vor allem begreifen.

Wenn wir bereit sind die einzigartige Schönheit in den Dingen zu erkennen, die uns täglich umgeben, wenn wir die innere Ruhe besitzen um dieses seichte Pflüstern zu hören, dass uns wie ein leises Summen umgibt, und wenn wir die Sorgen, die uns vielleicht bedrücken, einmal etwas abseits stellen, dann erfasst uns zuweilen ein Gefühl von innerer Zufriedenheit, von Ruhe, von Selbstbestimmtheit und Glück. Und je mehr wir uns darin üben bewusst zu leben, uns Zeit für den Augenblick zu nehmen und uns von den unzähligen äußeren Einflüssen ein wenig lossagen, desto häufiger werden wir solchen Augenblicken auch begegnen.

Dazu müssen wir lediglich auf unseren Körper hören und den Lärm unserer modernen Welt um uns herum einen Moment vergessen.

Das Leben besteht nicht aus Frühstück, Arbeit, Abschalten, und ab und zu mal Urlaub! Und das kleine Glück finden wir zuweilen überall. Sei es im strömenden Regen oder bei Sonnenschein.

 

Und wem das jetzt zu spirituell erscheint, der kann sich damit trösten, dass vielleicht alles nur ein Selbsthilfemechanismus ist, der mich in einer zum Verzweifeln gut geeigneten Welt bei Verstand hält.

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