Arbeit hat ihren Preis. Das muss die Gesellschaft erkennen und akzeptieren!

Man kann das Blatt drehen und wenden wie man will, aber man muss letztendlich erkennen, dass für eine gute Versorgung in Pflege und Gesundheit das Gehalt zum Beispiel der Leute, die eben dies zum Großteil besorgen, nicht ausreicht.

Um Arbeit wieder wertschätzen zu können bedarf es jedoch zwangsläufig nicht nur einer besseren Bezahlung, sondern damit einhergehend auch einer Umverteilung von Vermögen.

„Eigentum verpflichtet.“ Doch wozu? Wer einmal mehr besitzt, als er verbraucht, kann seine Ersparnisse, in welcher Form auch immer, für sich arbeiten lassen. Das heist aber auch, dass andere mit diesem Vermögen arbeiten und dafür zahlen, und sich somit ein überschüssiges Vermögen auf Kosten anderer stetig vermehrt.

Dabei vergrößert sich zwangsläufig die Schere zwischen Arm und Reich. Solange die „Reichen“ mehr verdienen als sie ausgeben, müssen die „Armen“ im Mittel immer Ärmer werden – ob sie wollen oder nicht.

Auch wenn es genügend Rechtfertigungen dafür gibt, dass man Miete, Pacht oder Zinsen erhält, so stellt sich doch die Frage, wie das dadurch erworbene Vermögen zumindest zurück zu den Menschen gelangt. Und auch wenn diese Vermehrung von Besitz allgemein in der Gesellschaft akzeptiert wird, so stellt sich doch die Frage, ob dies in jedem Maße moralisch gerechtfertigt werden kann.

Advertisements