Was auch immer man glaubt, was auch immer man weiß, was auch immer man erdacht hat.

Was auch immer man gelesen hat, was man gesehen hat, was man auch gehört hat.

Was auch immer man gelernt und was man verstanden hat.

Insbesondere wenn Zweifel auftauchen, oder wir uns mit Kritik konfrontiert sehen, sollten wir uns einmal Zeit nehmen, und nicht nur nachdenken, sondern auch überdenken.

Nachdenken ist einfach, man folgt einer Argumentation und gelangt zu einem Ergebnis.

Doch viele Wege führen nach Rom – und noch mehr in die Irre.

Der kritische Umgang mit den eigenen Gedanken ist das höchste Gut für einen freien Geist. Es gibt viele Wahrheiten, aber nur ein Bruchteil von ihnen ist vollkommen, wenn es das überhaupt gibt. Die meisten Wahrheiten und Gedanken sind unvollkommen, sie strahlen mal mehr oder wenige hell. Mal werden sie angestrahlt, mal strahlen sie selber. Aber nur wenige Gedanken sind in der Lage aus sich selbst heraus alles zu überstrahlen. Und selbst diese Gedanken strahlen nicht für jeden gleich hell. Und manch einer erkennt ihre Strahlen gar nicht, weil er abgewandt steht oder die Sicht versperrt ist. Man muss immer bereit sein sich auch einmal umzuwenden. Man sollte keinen soliden Standpunkt leichtfertig aufgeben, aber man sollte auch nicht leichtfertig sein oder stillstehen, aus Angst der eigene Standpunkt könnte einem unter den Füßen zerbröckeln…

Seit kritisch mit anderen, mit euch und bitte auch mit mir!

Aber glaubt nicht einfach nur zu wissen…

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