Archive for Juni, 2011


Artikel 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar. […]

Artikel 3: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich… Niemand darf wegen …, seiner Heimat und Herkunft, … benachteiligt oder bevorzugt werden.

Dies ist in unserem Grundgesetz zu lesen, und taucht als Zitat in meiner Jugendweiheurkunde auf, wo es mir heute vor die Augen kam. Als ich darüber später einmal etwas mehr nachdachte, kam mir ein interessanter Gedanke, der mich schon des Öfteren einmal gestreift hat, der aber noch nie so deutlich vor meinem geistigen Auge schwebte.

Wenn nun unser Grundgesetz, wenn es streng genommen auch nicht von uns , sondern nur für uns gemacht wurde und eigentlich einmal einer Abstimmung unterzogen werden müsste, tatsächlich die Grundlage für das Wirken aller Staatlichen Gewalt darstellt, dann geht in meinen Augen einiges schief im Staate Deutschland.

Denn wenn geschrieben steht, „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“, dann frage ich mich, ob nur Deutsche Menschen sind, nur Europäer, oder ob man auch Afrikaner, Chinesen und eben den Rest der Menschheit mit einschließt.

Und auch wenn dieses Gesetz offiziell nur in Deutschland gültig ist, so sollte man doch einmal fragen: Warum hat für uns jemand verschiedene Rechte, wenn er sich an verschiedenen Orten aufhält? Und warum lassen wir zu, dass Menschen „unsere“ Güter unter unwürdigen Umständen produzieren müssen, obwohl die Produktion dieser Güter bei uns nicht unter solchen Umständen erlaubt wäre?

 

Warum gestehen wir anderen Menschen nicht die gleichen Rechte zu, wie wir sie für uns selbst in Anspruch nehmen?

Ist uns unser lächerlicher Luxus tatsächlich so wichtig, oder sind wir uns dieser Tatsache einfach nicht bewusst?

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Wahrheit

Was wäre, wenn der 11. September ebensowenig von den Taliban organisiert wäre, wie der Reichstagsbrand von Kommunisten, oder der Überfall auf den Radiosender in Glewitz von Polen?

Was wäre, wenn der Klimawandel nicht menschengemacht, und nicht maßgeblich von CO2 abhängig wäre?

Was wäre, wenn der Krieg gegen den Terror doch nur ein Krieg um Rohstoffe wäre?

Was wäre, wenn anderswo tatsächlich Menschen für unseren Luxus ausgebeutet würden?

Was wäre, wenn für unseren Biospritt andernorts Regenwälder gerodet würden?

Was wäre, wenn Fluor tatsächlich so giftig wäre, wie viele Wissenschaftler behaupten?

Was wäre, wenn unsere Medien uns nur das erzählen würden, was wir hören sollen?

…   …

Egal wie man zu den oben genannten Thesen stehen mag, jeder von uns hat wohl schon einmal erlebt, wie insbesondere in den Medien etwas nicht korrekt oder bewusst falsch dargestellt wurde.

Doch was bedeutet dies für unsere Wahrnehmung? Kann man jemandem glauben, der ein mal gelogen hat? Insbesondere wenn es sich dabei um eine Gruppe handelt, deren Aufgabe darin besteht uns zu informieren, und die genügend Zeit besitzt, um zumindest grundlegende Wahrheiten von Lügen zu unterscheiden.

Welchen Nutzen habe ich noch davon mich in einer Quelle zu informieren, wenn ich dieser nicht trauen kann?

Das größte Problem stellen dabei wohl nicht einmal die Lügen dar, sondern die einseitigen Darstellungen? Denn es ist zum Teil deutlich einfacher eine Lüge zu erkennen, als eine Wahrheit, von der man nichts weiss?

Darum tut nicht alles leichtfertig ab, was ihr im Internet lest, es könnte die Wahrheit sein!

Es ist schon ein paar Jahre her, da habe ich angefangen freiwillig für mich zu lesen. Das war wohl so in der 8. Klasse, also recht spät. Wie auch immer. Nachdem ich recht schnell festgestellt habe, dass ich nicht so der Freund von Allerweltsliteratur bin, kam ich über ein paar utopische Romane recht schnell auf die Philosophie. Natürlich nichts wissenschaftliches, sondern eher Klassiker aus Europa und Asien. Und unter anderem bin ich dabei sehr bald zu „Also sprach Zarathustra“ gekommen. (Die Ähnlichkeit mit dem Namen Tharaostra ist durchaus nicht zufällig!) Auch wenn Nietzsche wie jeder Mensch ein Kind seiner Zeit war, und in diesem Sinne auch nicht frei von Fehlern und Ansichten, die heute lange überholt sind, so hat mich dieses Buch doch in seinen grundlegenden und tiefgreifenden Überlegungen sehr geprägt und mich mit seiner Sprache gefesselt.

Kurz nachdem ich anfing zu lesen begann ich auch mir Gedanken zu machen – und zu schreiben. An sich immer nur für mich, da es mir half meine Gedanken zu ordnen, aber bald entwickelte sich auch der Gedanke heraus eine Art Buch zu schreiben, oder es zumindest zum Spaß in der Art zu versuchen.

Nach zwei Ansätzen begann ich vor etwa 4 Jahren damit es auf eine Art zu versuchen, die der von „Also sprach Zarathustra“ nahe kommt. Auch wenn mir vollstens bewusst ist, dass zwischen meinem „Werk“ und dem Nietzsches Welten liegen werden. Hauptintention dabei ist, es später einmal zu lesen, und sich daran zu erfreuen – oder eben zu denken: „Man war ich ein Idiot!“^^

Ein paar Seiten hab ich dazu wie gesagt shcon geschrieben, und wenn ich diese überarbeitet habe, werde ich sie hier einfach mal rein stellen, und bin auf eure Reaktionen gespannt!

Wie vielen von uns ist es nicht schon häufiger passiert, dass sie einer Gruppe Menschen begegnen, und sich einfach nur fragen, wie man sich denn nur so benehmen kann.

Mir ist dies in letzter Zeit häufiger so gegangen. Ich gehe durch die Stadt, und je mehr Menschen ich auf einmal sehe, um so oberflächlicher wirken diese auf mich. Ich weiß zwar aus guter Erfahrung, dass man eigentlich mit so gut wie jedem ein vernünftiges Gespräch führen kann, aber meist eben nur zu zweit. Spätestens bei 5 Personen beginnen diese sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zuzubewegen. Und was dabei zustande kommt ist viel zu oft nicht sehr ansehnlich.

Das Problem dabei ist, dass der Einzelne aufhört er selbst zu sein. Natürlich muss an dieser Stelle eingeschoben werden, dass auf diese Weise auch viele gute oder zumindest lustige Ideen nicht nur entstehen, sondern auch umgesetzt werden, für die ein einzelner nicht die Kraft hat, aber dies gelingt wohl nur, wenn die Menschen zumindest von vornherein ähnlich gepolt sind.

Was mich an dieser Entwicklung am meisten stört, ist noch nicht einmal, dass  sich dabei zum Teil saufende Horden zusammenrotten, pöbeln und randalieren. Das große Problem sehe ich darin, dass in einer Gruppe die Menschen nicht nur ihre Hemmungen verlieren, sondern oft auch ihre Meinungen und Ideale. Viele Menschen sind sich in der Gruppe nicht mehr treu und entwickeln  sich immer mehr zu dem, was die Gruppe ausmacht. Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb mir Eigenbrötler manchmal so sympathisch sind. Sie verstellen sich nicht, und verstecken sich nicht hinter der Meinung irgend einer Gruppe.

Das soll jetzt nicht heißen, dass ich etwas gegen Geselligkeit und Gruppenzugehörigkeit habe, aber insbesondere bei jungen Menschen kann man beobachten, dass sie nur schwer von einer Gruppe in eine andere wechseln. Und ebenso verhält es sich zum Beispiel auch an der Uni. Man rutscht in eine Gruppe, und bleibt dort zumeist hängen. Unabhängig davon, ob man zufällig in dieser Gruppe ist, oder aus Überzeugung. Natürlich sucht man sich über Vereine und neue Bekanntschaften mit der Zeit einen neuen Freundeskreis zusammen, aber wer schon in der Kindheit modebewusst, mediennah und modern gelebt hat, der wird sich auch weiterhin unter solchen Freunden bewegen.

In gewissen Dingen und Ansichten ist unsere Gesellschaft flexibel, aber leider nicht in den Wesentlichen!

Daher: Informiert euch und bleibt ihr selbst, bevor ihr in einer desinformierten Masse untergeht! Denn es gibt nicht viele, die aus dieser Masse leicht wieder auftauchen können.

Demokratie gilt bei uns heute als eine Art Inbegriff von Freiheit.  Und zunehmend wird zur Zeit vor allem in der arabischen Welt der Ruf nach Demokratie größer, und unsere westlichen, demokratischen Regierungen befürworten und unterstützen dies generell , zumindest nach außen hin.

Doch ist diese Demokratisierung der Welt eine grundsätzlich zu befürwortende Entwicklung?

Zuerst zum Begriff selbst! Demokratie (griechisch für Volksherrschaft) bezeichnet idealer Weise eine Regierungsform, in der das Volk durch Mehrheitsentscheidungen regiert. In einer griechischen Stadt, zu einer Zeit, zu der sich der Begriff „Volk“ auf wenige Menschen beschränkte, war dies durchaus noch möglich. Dagegen ist es heute undenkbar, dass selbst in einem kleinen Staat wie Luxemburg sich das ganze Volk versammelt und Entscheidungen trifft. Daher gibt es bei uns repräsentative Demokratien.

Aber jede Regierungsform ist nur so gut, wie die Menschen, die in ihr herrschen. Eine Monarchie ist ja offensichtlich nicht schlecht, wenn der Monarch im Sinne des Volkes handelt. Ebenso verhält es sich bei allen anderen Regierungen. Ob nun einer, viele, oder „die Mehrheit“ regieren.

Die Frage stellt sich, was nun besser ist, eine Demokratie, eine Aristokratie oder eine Monarchie??

Bedenken muss man dabei – neben den bekannten Gedanken, derentwegen wir Demokratien befürworten – dass ein Volk auch in einer Monarchie die Macht hat den Monarchen „abzuwählen“, allein auf Grund der Tatsache, dass es eben trotz dem Macht besitzt. Und die Macht vieler Menschen übersteigt immer die Macht eines Einzelnen. Daher wird sich ein Monarch auch gut überlegen, wie er herrscht. Und wenn es seinem Volk gut geht, kann er es sich auch besser gehen lassen. Auf der anderen Seite gibt es in einer Demokratie wie der unseren das Problem, dass zwar theoretisch jeder die gleiche Macht hat, die Politik in weiten Teilen aber doch am Volk vorbei gemacht wird, was durch die EU neuerdings noch verstärkt wird. Es ist auch überhaupt nicht möglich, dass sich alle Menschen zu Allem Gedanken machen um sich eine fundierte Meinung zu bilden, welche sie zu einer vernünftigen Wahl überhaupt befähigt. So dass im Endeffekt die Menschen sich durch die Medien viel zu sehr formen lassen. Vielleicht nicht der Einzelne in jedem Thema, aber in der Summe gibt es wohl lediglich viele Menschen die über etwas Bestimmtes Ahnung haben, oder Einzelne die über vieles Ahnungen haben – jedoch Ahnungen, aber kaum Wissen, und erst recht keine fundierten Meinungen.

Daher sollten wir vorsichtig sein mit dem, was wir in anderen Ländern fordern und uns lieber unserer eigenen Schwächen bewusst werden!

Es gibt so viele Diktaturen, was ja nur ein anderes Wort für Monarchien ist, in dieser Welt. Warum bekämpfen wir denn gerade jene, in denen der Lebensstand annähernd auf unserem Niveau liegt (Libyen und Syrien sind in vielen Bereichen mit Ländern vergleichbar, die zuletzt sogar in die EU aufgenommen wurden, und haben einigen Demokratien auch etwas voraus)? Aber dazu an anderer Stelle mehr…